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Die Pflichtverteidigung ist keine Verteidigung auf Kosten des Staates. Die Kosten werden dem Angeklagten auferlegt, wenn er verurteilt wird. Nur wenn er freigesprochen wird, trägt der Staat die Kosten.

Bei der Pflichtverteidigung gelten daher die allgemeinen Grundsätze zur Kostenverteilung, die auch in anderen Verfahren gelten. Wichtiger Unterschied ist aber, dass der Pflichtverteidiger sein Honorar erst vom Staat fordern kann, der Staat "holt es sich dann sein Geld von dem Verurteilten zurück".